21
Apr
2011

tuuut

Heute gab's nicht viel zu sehen. Bin im Nebel losgefahren und im Nebel angekommen. Dazwischen, am Meer Nebel, weg von der Küste - Sonne(!).
In Hartlepool habe ich mich mit einem netten Ehepaar unterhalten. Sie nennen diesen Nebel hier "sea fret", was in etwa "wet mist" bedeutet, eine typisch englische Frühsommererscheinug an der Ostküste. Er macht sich typisch in einem Küstenstreifen von 3-5 Meilen breit, wenn der Wind, wie heute, aus N, NE kommt. Das Unangenehme ist die Kälte, die der sea fret mit sich bringt. Den Nordengländern scheint das allerdings wenig auszumachen, die Meisten laufen auch bei 9 Grad im T-shirt rum.
Bei Ryhope hörte ich es zuerst - das Nebelhorn. Nach einem kurzen Landeinwärtsbogen empfängt ein das Nebelhorn von Sunderland und begleitet einen bis weit hinter die Stadt, um dann von seinem Pendant in South Shields abgelöst zu werden, scheint die ganze Nacht zu hören zu sein.

[88 km M.bro-Hartlepool-Sunderland-South Shields]
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