7
Apr
2011

Zeit und Raum

Als ich die Tour plante, rechnete ich mit eine Stunde fahren, dann 15 min Pause. So würde ich gut 80 km am Tag schaffen und hätte genügend Zeit für andere Dinge.

Am nachmittag des ersten Tages fand ich eine Stunde fahren schon ziemlich viel - ich schob dies auf mein fehlendes Sitzfleisch und fing nun an alle halbe Stunde eine kleine Pause zu machen.

Zeit bestimmte mein Gefühl.

Als der Wind auffrischte, wollte ich die Etappen auf 20 min kürzen.

Aber der Weg ist das Ziel und nicht die verbrauchte Zeit. Zeit zu verbrauchen ist kein Ziel.
Bei dem stärker werdenden Wind fuhr ich jetzt 5 km Etappen und machte dann kurze Pausen und ab und zu mal eine Längere.

Als der Wind mich beherrschte, beherrschte mein Denken nur noch der Raum. Ein-km-Etappen bestimmten mein Handeln und ich schaute nicht mehr auf die Uhr um die Pausenlänge zu bestimmen. Meine "Geschwindigkeit" im Kampf gegen den Wind war phasenweise 8 km/h und die Strecken taten richtig weh.

(Ich brauchte gestern nachmittag 5 1/2 Stunden für 35 km.)
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